Der große Fichtelgebirgs-Adventskalender

- Eine Weihnachtsaktion für unsere heimischen Wälder -

In diesem Jahr haben wir uns eine ganz besondere Weihnachtsaktion überlegt. Der alljährliche Fichtelgebirgs-Adventskalender, der auf unseren Social Media Plattformen Facebook und Instagram veröffentlicht wird, ist sozusagen ein Geschenk für unsere heimischen Wälder.

24 Türchen = 24 Bäume (x 2)

Man hat die Chance einen Baum zu gewinnen, den wir in den Wäldern des Fichtelgebirges pflanzen. Damit unterstützen wir den Waldumbau und die Pflanzung klimatoleranter Mischwälder im Bayerischen Staatswald.

In Kooperation mit dem Forstbetrieb Fichtelberg von den Bayerischen Staatsforsten verlosen wir täglich 2 Bäume, jeweils einen auf Facebook und Instagram. Der Gewinner erhält eine Urkunde, ein personalisiertes Foto mit dem Baum und die Standortkoordinaten.

 

Welchen Baum wir pflanzen und warum:

Bei der Sorte, die wir gepflanzt haben, handelt es sich um die sogenannte heimische Weißtanne. Die kleinen Setzlinge wurden aus Saatgut gezogen, das von mächtigen alten Tannen im Frankenwald geerntet wurde. Ihre ersten drei Lebensjahre verbrachten die kleinen Pflanzen im Pflanzgarten Bindlach bei Bayreuth. Dort konnten sie auskeimen, in einem Pflanztopf heranwachsen und ein schönes, kräftiges Wurzelwerk entwickeln.

Mit ihrer Pfahlwurzel – sie reicht bei erwachsenen Bäumen oft mehrere Meter tief in den Boden - verankern sich die Tannen ganz fest im Untergrund, weshalb ihnen selbst starke Stürme wenig anhaben können. Gleichzeitig können sie ihren Wasser- und Nährstoffbedarf auch aus tieferen Bodenschichten decken, was sie im Vergleich zu den anderen, bei uns verbreiteten Baumarten etwas robuster gegenüber Trockenheit und Hitze macht.

Im Dreiklang mit der Fichte – ein Flachwurzler – und der Buche – ein mitteltiefer Herzwurzler – stellt die Tanne die ideale Ergänzung für die Baumartenzusammensetzung in unseren Wäldern dar. Insbesondere der sich abzeichnende Klimawandel kann der Tanne eher wenig anhaben, weniger als Buche und Fichte. Deshalb beteiligen wir die Tanne in möglichst allen Waldbeständen an der Baumartenmischung für zukunftssicher, klimastabile Wälder.

Eine Eigenart der Tanne ist es, dass sie im Gegensatz zur stacheligen Fichte sehr weiche und abgerundete Nadeln hat. Nicht nur als Weihnachtsbaum sind das angenehme Eigenschaften; auch das Wild – Reh und Hirsch – findet das angenehm und verbeißt deshalb die leckeren frischen Tannenknospen und Zweige sehr gerne. Deshalb müssen die kleinen Pflanzen gegen Wildverbiss geschützt werden, sei es durch Plastik-Klipse an den Baumspitzen oder durch Schaffett oder Schafwolle. Diese halten das Wild davon ab, die jungen Pflanzen anzuknabbern.

In der kommenden Zeit sind noch weitere Projekte geplant, denn es ist uns eine echte Herzensangelegenheit unseren Planeten, unser Fichtelgebirge zu schützen. Gemeinsam mit den Gemeinden möchten wir aktiv Verantwortung dafür übernehmen, dass unsere Region durch die gezielte Förderung ökologischer, sozialer und ökonomischer Nachhaltigkeit als Lebensraum für Einheimische und intakte Urlaubsregion für Gäste langfristig bewahrt wird.

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